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Rahel Indermaur

    Französische Nächte mit Regenschauern
    (Sächsische Zeitung vom 16.08.2010)

    „... Ein Duett aus „Lakmé“ von Delibes wurde mit Bravorufen belohnt. Hier überzeugte... Rahel Indermaur, Mezzo mit Anspruch und Operndramatik...“
    (Crista Vogel)

    Lebendig subtile Liedgestaltung / Standing Ovations für Mezzosopranistin Rahel Indermaur und Kevin McCutcheon (Klavier) /Die junge Rahel Indermaur – sie gab bereits vor zwei Jahren in Berneck ein erfolgreiches Debüt - setzte ihren klangschönen Mezzosopran mit bemerkenswerter Ausdruckskraft ein. Sie beeindruckte die Zuhörer auch durch stimmliche Ausgewogenheit, lebendige Mimik und persönlichen Charme. Überzeugend die Atemtechnik und die lebendig subtile Liedgestaltung.
    (Ferdinand Ortner im Tagblatt, 20.5.2008)

    Mit einem exquisiten Liederabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Bernecker Maiblüten» schenkten die Mezzosopranistin Rahel Indermaur und der Pianist Kevin McCutcheon in der vollbesetzten evangelischen Kirche dem erwartungsfrohen Publikum einen delikaten Hörgenuss.
    (Der Rheintaler, 20.5.2008)

    Mit der jungen Schweizer Mezzosopranistin stellte sich ein hoffnungsvolles Talent (vor), das (die Arien) mit präziser Koloraturtechnik und einer farbenfrohen Ausdrucksskala darbot.
    (Orpheus International, 3+4 2007)

    "Mit ihrem ausdrucksstarken Mezzosopran gestaltete sie die Arien in den Tiefen schlank aber doch wunderbar kraftvoll, mühelos und souverän die Koloraturen. Ihr dazu sympathisches und ungekünsteltes Auftreten machen aus Rahel Indermaur eine grosse Künstlerin."
    (Carola Nadler im Tagblatt, 03.01.2007)

    Bei Rahel Indermaurs elegischen und klangschönen Gesang hätte das Orchester ruhig ein paar Phon runterfahren können.
    (Franz Trögel im Südkurier, 8.1. 2007 )

    Einen besonderen Akzent setzte die junge Mezzosopranistin Rahel Indermaur, zunächst mit einer Arie aus Rossinis Oper "L'Italiana in Algeri". Die sympathische, charmante Verbindlichkeit, die im Ausdruck der 26-jährigen Schweizerin liegt, harmonisiert aufs Beste mit den glockigen, farbigen Untertönen der warmen, intensiven Farbskala ihrer Stimme, die auch einem eher seelendramatischen Solo einer Opera buffa gerecht wird.
    (Christiane Pieper im Südkurier, 05.01.2007)

    Die Mezzosopranistin Rahel Indermaur gewann alle Sympathien beim Neujahrskonzert in der ausverkauften Graf-Burchard-Halle in Frickingen.
    (Christiane Pieper im Südkurier, 06.01.2007)

    Sehr gelöst und heiter bezaubert sie mit einem Lächeln in der Stimme.
    (Elfie Braschel im Südkurier, 8.1. 2007)

    Aufführungen des Weihnachtsoratoriums hat es auch an diesem Ort bereits viele gegeben. Das Herausragende in diesem Jahr dürfte jedoch die Zusammenstellung der Mitwirkenden sein. Rahel Indermaur (Alt) und Roman Grübner (Bassbariton) überzeugten durch Ausdruckskraft und vorzügliche Umsetzung ihrer Partien.
    (Märkische Allgemeine Zeitung, 5. 12. 2006)

    Ihr sehr schöner Mezzosopran passt in keine Schablone, da ist nichts Gekünsteltes zu hören.
    (Theodor Loser in „Rheintalische Volkszeitung“, 23.05.2006 )

    Rahel Indermaurs Vielseitigkeit kam im gewählten Programm aufs Schönste zum Ausdruck. Von italienischen Opern-Arien zu den romantischen Liedern Claude Debussys und Robert Schumanns bewies ihre Stimme eine unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Höhepunkte waren die Arie «Non t'amo più» von Paolo Tosti und Rossinis «Cruda sorte» aus der Oper «Eine Italienerin in Algier», welche ihre strahlende Stimme im ganzen Umfang zeigten. Besonders beeindruckend ist der kräftige und weiche Klang in allen Stimmlagen. Im Piano kling ihre Stimme absolut klar, aber auch bis ins Fortissimo behält sie ihr weiches Timbre.
    In den «Chansons de Bilitis» von Debussy überraschte Indermaur mit der Farbigkeit ihrer Klangsprache. Erstaunlich war auch die reife Interpretation der von Robert Schumann vertonten Eichendorff-Lieder. Dass eine so junge Sängerin die verschiedenen Stimmungen ohne Mühe aufs Publikum überspringen lassen kann, zeigte ihr Potenzial.
    ( Maya Seiler in „Der Rheintaler“, 23.05.2006)

    Rahel Indermaurs Stimme klingt vom Mezzo-, ja Altregister bis in die Sopranlage so, als schlüge der Klöppel mit feinem Samtbezug an. Die Madrigale von Durante und Caccini wurden zu Szenen, in denen die Sängerin alle Grade der Dynamik, vom Forte-Ton bis zum fast flageolett-zarten Pianissimo einsetzte, zuweilen mit alter Kunstmanier, die in einem weiten Sprung wie vom Glück in die Klage kam - Affekt-Kontrast in zwei Tönen. Fast zur Opern-Miniatur wurde ein Stück aus "Nina, die Närrin aus Liebe" von Paisiello. Da lief die Närrin nicht nur in Legatissimo-Koloraturen in ihre Gefühle hinein und wieder heraus, sie mischte auch die Operngattung so, dass das Melodische nach opera buffa, das dramatisch Forcierte nach opera seria tönte - und der Opern-Pianist Helmut Oertel malte orchestrale Bühnenbilder dazu. Die "Rinaldo"-Arie überraschte mit dem Stimm- und Ausdrucksumfang der Sängerin: Von herber Höhe bis zu tenoraler Lamento-Tiefe. Köstliche Figaro-Heiterkeits gab´s, wenn Cherubino zu den Worten singt, zuweilen mache die Liebe ihn zu Eis - da ließ die Sängerin die Terzen schmelzen; wenn er nicht weiß "Wo ich bin, was ich tue", dann kam eine melodische Unruhe in die Stimme, fast wurde aus dem Allegro vivace ein Presto - virtuos. Dennoch hatten alle Mozart-Arien etwas von der dramatischen Hochgestalt der Donna Anna.
    (Helmut Weidhase im Südkurier zum Mainaukonzert, 14.06.2005)