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Tchaikovsky Symphony Orchestra

Das Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow wurde 1930 als Großes Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks gegründet. 1993 taufte man das Orchester wegen seiner hervorragenden Interpretationen der Werke von Peter Tschaikowsky in Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow um. Etliche zeitgenössische Komponisten wie u.a. Nikolai Mjaskowski, Sergei Prokofieff, Aram Khatchaturian, Georgi Swiridow, Sofia Gubaidulina, Boris Tschaikowsky und Dmitri Schostakowitsch vertrauten dem Orchester Uraufführungen ihrer Werke an. Chefdirigenten des Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow waren von 1930 bis 1937 Alexander Orlov, von 1937 bis 1953 Nikolai Golovanov, von 1953 bis 1961 Alexander W. Gauk, von 1961 bis 1974 Gennadi N. Roshdestwenskij und seit 1974 Vladimir Fedoseyev.

Zu den Gastdirigenten zählen Leopold Stokowski, Hermann Abendroth, Lorin Maazel und Kurt Masur. Große Solisten wie Emil Gilels, Svjatoslav Richter, Antonihttp://www.artesystem.com/typo3/backend.phpna Nezhdanova, Irina Arkhipova, Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Viktor Tretjakow, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Oleg Maisenberg, Elisabeth Leonskaja und Alexander Kniazev arbeiteten mit dem Moskauer Klangkörper. Stets förderte das Orchester auch vielversprechende Nachwuchskünstler, darunter Evgeny Kissin, Maxim Vengerov, Vadim Repin und Nikolai Lugansky. Das Orchester nimmt jährlich am »Nutcracker International Television Contest for Young Musicians« sowie seit zehn Jahren am Festival der »Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten« teil. Tourneen führten das Orchester durch die USA, nach Japan, Korea und China. 1990 trat es als erstes russisches Orchester bei den Salzburger Festspielen auf, darüber hinaus ist es regelmäßig im Musikverein Wien zu Gast.

Wichtigstes Ereignis der Saison 2010 waren die »historischen Konzerte«, die den Epochen seit der Gründung des Orchesters gewidmet waren. Zu Beginn des »französischen Jahres« 2010 in Russland fanden verschiedene französisch-russische Gemeinschaftsprojekte in Moskau und Paris statt. Ein Höhepunkt des Konzertsommers in Deutschland war das Open-Air-Konzert des Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow mit Vladimir Fedoseyev beim Vorabend der Potsdamer Schlössernacht am 20. August 2010 im Park Sanssouci. Das Orchester hat u.a. Werke von Mozart, Beethoven, Tschaikowsky, Brahms und Mahler bei Labels wie Sony, Pony Сanyon, JVC, Philips, Relief und Melody veröffentlicht. 2008 erschien bei Warner Classical & Jazz Lontano eine Gesamteinspielung der Sinfonien von Brahms.

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