"Der feingliedrige, sensible Cellist verblüffte nicht nur mit astreiner Intonation, sondern auch mit sagenhafter Leichtigkeit und Geschmeidigkeit." (Neue Züricher Zeitung, 05.11.08)
Benedict Kloeckner, geboren 1989, zählt zu den am stärksten bewunderten Begabungen der neuen Solistengeneration.
Er spielte bisher mit zahlreichen Orchestern, u.a. mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, dem Kammerorchester Berlin, der Staatskapelle Halle, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, den Bochumer Sinfonikern, der Poznan Philharmonie, dem Slowakischen Rundfunkorchester und der Baden-Badener Philharmonie. Dirigenten, die mit Benedict Kloeckner zusammengearbeitet haben sind unter anderem Michael Sanderling, Howard Griffiths und Karl-Heinz Steffens. Deutschlandradio, der ORF, der NDR, der SR und der SWR haben Rundfunkproduktionen mit Benedict Kloeckner durchgeführt.
Darüber hinaus war er Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Schwetzinger Festspielen, in der Tonhalle Zürich, im Mozarteum Salzburg, im Festspielhaus Baden-Baden und beim Reykjavik Kammermusikfestival, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie beim Festival de Pollenca (Mallorca). Kammermusik spielte er auch mit Gidon Kremer, Ana Chumachenko, Yuri Bashmet, Tatjana Grindenko und András Schiff im Rahmen der Kronberg Academy.
Für die Zukunft stehen Einladungen u.a. zum MDR-Sinfonieorchester Leipzig und zum Kammerorchester Berlin sowie zahlreiche Kammermusikabenden mit dem Pianisten José Gallardo im Kalender.
Im Jahre 2010 war er 1. Preisträger des New Talent Wettbewerbs der European Broadcasting Union in Bratislava. Er ist zudem vielfacher Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und erhielt zusätzlich Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Irino Foundation Tokio. Außerdem wurde er in Berlin Preisträger beim Grand Prix Emanuel Feuermann und erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition EFEU von Thomas Demenga sowie den Preis der erstmalig eingesetzten Jugendjury. Im Jahre 2008 gewann er beim Internationalen Cellowettbewerb der Animato Stiftung in Zürich als jüngster Teilnehmer den ersten Preis. Jüngster Preisträger wurde er ebenfalls beim Swedish International Duo Competition (2008) und beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Österreich 2006). In Baden-Baden erhielt Benedict Kloeckner im Rahmen der Verleihung des Deutsch-Französischen Kulturpreises an Pierre Boulez von der Kulturstiftung Pro Europa den Europäischen Förderpreis für junge Künstler. Vom Land Rheinland-Pfalz hatte er bereits 2005 den Kulturförderpreis erhalten.
Benedict Kloeckner ist Stipendiat der Musikstiftung der Landeskreditbank Baden-Württemberg. Als Gewinner des 17. Instrumentenwettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben wurde ihm ein Cello von Francesco Ruggieri (1670) zugesprochen. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Ritterstiftung. Die Kronberg Academy stellt ihm einen Violoncello-Goldbogen von H.C. Schmidt aus dem Gidon Kremer Instrumentenfonds zur Verfügung. Seit Oktober 2009 ist er Student des Kronberg Academy Masters bei Frans Helmerson.
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