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Lukasz Borowicz gehört zu den jungen Dirigenten, die in letzter Zeit verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit getreten sind. Im Anschluss an sein vielbeachtetes Debüt beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2010 mit der konzertanten Aufführung der Oper "Halka" folgten Einladungen zur Komischen Oper Berlin (2012 - La Boheme), zum MDR-Sinfonieorchester Leipzig (Kurt-Weill-Fest 2011),  zur NDR Radiophilharmonie Hannover, zu den Düsseldorfer Symphonikern sowie zur Staatskapelle Halle.
Zudem kehrte er 2011 zum Schleswig-Holstein Musik Festival zurück.

Bereits seit 2010 arbeitet Lukasz Borowicz regelmäßig mit dem Konzerthausorchester Berlin zusammen. Für das Label CPO entsteht eine Gesamteinspielung des Werks des polnisch-britischen Komponisten Andrzej Panufnik, die voraussichtlich im Jahre 2012 abgeschlossen sein wird. Dazu wird er auch mit dem Konzerthausorchester 2012 auch im Konzert zu erleben sein.

Seit dem Jahre 2007 ist Lukasz Borowicz Chefdirigent des Polnischen Radio-Sinfonieorchester Warschau, mit dem er Tourneen nach Asien und durch Europa durchführte sowie zahlreiche CDs veröffentlichte, darunter Cherubinis „Lodoïska“, Roman Statkowskis „Maria“, Louis Spohr’s „Berggeist“ und Grażyna Bacewiczs „The Adventures of King Arthur“. Seine Aufnahmen wurden mit Preisen wie dem Diapason d’Or 2010, dem Polnischen Fryderyk Prize 2007 und 2010, einer Nominierung beim Midem Classical Award 2008, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2009 und dem BBC Music Orchestral Choice (August 2010) ausgezeichnet.

Lukasz Borowicz dirigiert zudem regelmäßig an der Polnischen Nationaloper Warschau und am Opernhaus Krakau.

1977 in Warschau geboren, studierte er bei Bogusław Madey an der Fryderyk Chopin Music Academy in Warschau. Später promovierte er dort auch im Fach Dirigieren bei Antoni Wit. 2005/2006 war er Assistent von Kazimierz Kord am Grand Theatre – Nationaloper in Warschau. Vorher hatte er Antoni Wit beim Warsaw Philharmonic (2002 bis 2005) und Iván Fischer beim Budapest Festival Orchestra (2000/2001) assistiert. 2006 wurde Borowicz zum 1. Gastdirigenten des Poznan Philharmonic ernannt. Er wurde vom Polnischen Kultusministerium mehrfach gefördert und errang Preise bei den Dirigierwettbewerben von Trento (1999), Athen (2000), Porto (2002) und Bamberg (2004). Darüber hinaus wurde er von Polityka Weekly gewürdigt (2008).

Internationale Begegnungen führten ihn zu den Bamberger Symphonikern, der Russische Nationalphilharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Kopenhagen, der Ukrainische Nationalphilharmonie Kiew, I Pomeriggi Musicali Mailand, dem State Symphony Orchestra Istanbul, dem Orchestre de l‘Opéra de Marseille, dem Slovak Radio Symphony Orchestra sowie zum Radio-Sinfonieorchester Prag. 

2011/2012 - Bitte verwenden Sie nur diese Biographie und keine Version älteren Datums. Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Zustimmung von  a r t e s y s t e m.

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