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 Podcast from Polish Radio

Lukasz Borowicz wurde 1977 in Warschau geboren und studierte bei Bogusław Madey an der Fryderyk Chopin Music Academy in Warschau. Später promovierte er dort auch im Fach Dirigieren bei Antoni Wit. 2005/2006 war er Assistent von Kazimierz Kord am Grand Theatre – Nationaloper in Warschau. Vorher hatte er Antoni Wit beim Warsaw Philharmonic (2002 bis 2005) und Iván Fischer beim Budapest Festival Orchestra (2000/2001) assistiert. 2006 wurde Borowicz zum 1. Gastdirigenten des Poznan Philharmonic ernannt. Er wurde vom Polnischen Kultusministerium mehrfach gefördert und errang Preise bei den Dirigierwettbewerben von Trento (1999), Athen (2000), Porto (2002) und Bamberg (2004). Darüber hinaus wurde er von Polityka Weekly gewürdigt (2008). Seit 2007 ist er Chefdirigent des Polnischen Radio-Sinfonieorchesters Warschau.
Er dirigierte bisher das Konzerthausorchester Berlin, die NDR Radiophilharmonie Hannover, die Bamberger Symphoniker, die Staatskapelle Halle, die Russische Nationalphilharmonie, das Rundfunk-Sinfonieorchester Kopenhagen, die Ukrainische Nationalphilharmonie Kiew, I Pomeriggi Musicali Mailand, des State Symphony Orchestra Istanbul, des Orchestre de l‘Opéra de Marseille, des Slovak Radio Symphony Orchestra und die großen Sinfonieorchester in Polen, einschließlich der Warschauer Philharmoniker und des Sinfonieorchesters des Nationalen Polnischen Rundfunks in Katowice.
Sein Operndebüt gab Lukasz Borowicz an der Polnischen Nationaloper mit Mozarts „Don Giovanni“. Darauf folgten Projekte wie Glucks „Orfeo ed Euridice“, ebenfalls an der Polnischen Nationaloper, „Don Giovanni“ (Oper Krakau), Mozarts „Zauberflöte“ und Dvoraks „Rusalka“ (Grand Theatre in Łódź). Darüber hinaus hat er an der Polnischen Nationaloper Ballette wie „Schwanensee“ und „La Bayadère“ und Aufnahmen sowie Konzerte mit Sängern wie Ewa Podleś, Piotr Beczała, Mariusz Kwiecień, Samuel Ramey und Sergei Leiferkus dirigiert.
2009 dirigierte Borowicz beim Rossini Opernfestival in Pesaro das Haydn Orchestra mit Ewa Podleś. In der Spielzeit 2009/2010 gab er Moniuszkos „Der Flösser“, Webers „Euryanthe“ und Szymon Laks „Die Unerwartete Schwalbe“. Im Juli 2010 debütierte er mit Donizettis „Don Pasquale“ an der Komischen Oper Berlin.
Ebenfalls 2010 debütierte er beim Schleswig-Holstein Musikfestival mit der NDR Radiophilharmonie Hannover in einer konzertanten Aufführung der Moniuszko-Oper Halka.
Besonderes Augenmerk legt Lukasz Borowicz zudem auf vernachlässigte Werke, die er in Konzerten und Aufnahmen mit dem Polnischen Radio-Sinfonieorchester Warschau wiederbelebt. CD-Produktionen wie Cherubinis „Lodoïska“, Roman Statkowskis „Maria“, Louis Spohr’s „Berggeist“ und Grażyna Bacewiczs „The Adventures of King Arthur“ wurden alle vom Polnischen Radio, die symphonischen Stücke von Zygmunt Noskowski vom Label Sterling veröffentlicht. Für Chandos spielte er mit der Geigerin Joanna Kurkowicz  die Violinkonzerte von Grazyna Bacewicz ein, für cpo nun das Gesamtwerk des bedeutenden polnisch-britischen Komponisten Andrzej Panufnik. Seine Aufnahmen wurden mit Preisen wie dem Diapason d’Or (März 2010), dem Polnischen Fryderyk Prize (2007, 2010), einer Nominierung beim Midem Classical Awards (2008), dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik (2009) und dem BBC Music Orchestral Choice (August 2010) ausgezeichnet.
In der Zukunft stehen vielfältige Konzert- und Opernprojekte auf der Agenda. Mit dem Konzerthausorchester Berlin wird er den begonnen Panufnik-Zyklus für cpo fortsetzen und mit diesem Orchester auch im Konzerten in Berlin zu erleben sein. Er wird zur NDR-Radiophilharmonie Hannover und zur Komischen Oper Berlin zurückkehren und er wird bei den Düsseldorfer Symphonikern debütieren. In Polen wird er Bartóks „König Blaubart“ und Purcells „Dido und Aeneas“ (Grand Theatre Łódź), Tschaikowskis „Eugene Onegin“ (Oper Krakau), Donizettis „Maria Padilla“ (15. Ludwig van Beethoven Festival) und Verdis „Giovanna d’Arco“ (Poznań Philharmonic) dirigieren.

2010/2011 - Bitte verwenden Sie nur diese Biographie und keine Version älteren Datums. Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Zustimmung von  a r t e s y s t e m.

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