„La Folia“ – der Name ist Programm, denn dahinter verbirgt sich nicht nur eine der mitreißendsten Tanzformen des Barock, sondern „La Folia“ steht auch gleichbedeutend für „lärmende Lustbarkeit“, Verrücktheit und Wahnsinn – Attribute, denen sich das Ensemble seit seiner Gründung 2007 verschrieben hat. Die Musiker des „La Folia Barockorchesters“ sind allesamt Preisträger internationaler Wettbewerbe; intelligent und mit kreativem Instinkt begeben sie sich auf die Suche nach dem Originalklang. Ihr Ziel ist die lebendige und sprechende Wiedergabe barocker Instrumentalmusik. Durch ihre kammermusikalische Besetzung und das hohe spielerische Niveau jedes einzelnen gelingt es ihnen, der Musik zu einer verblüffende Transparenz und Ausdruckskraft zu verhelfen. Sie agieren „äußerst lebendig und farbig, mit jugendlich vitalem, feurigem Elan und musikalisch beherztem Zugriff, dabei unbestechlich genau und spielerisch brillant. (Die Rheinpfalz, 8. Januar 2010).
Stilistisch hat sich das „La Folia Barockorchester“ der historisch-informierten Aufführungspraxis verschrieben: Die Authentizität eines Werkes immer im Blick, wird es in die heutige Zeit transponiert. So bleibt die Musik lebendig. Im Fokus steht dabei Antonio Vivaldi. Selbstverständlich gehören aber auch Werke anderer Meister des Barock wie Bach, Händel oder Telemann zu ihrem Repertoire. Entsprechend der Auswahl der Stücke variiert die Besetzungsstärke zwischen fünf und 25 Spielern.
Für sein Debütalbum „The Vivaldi Files“ wählte das La Folia Barockorchester ausschließlich Werke des venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi, dessen Konzerte con due istromenti und con molti istromenti in ihrem barocken Prunk und Esprit wie für diese Musiker gemacht sind. Die solistische Besetzung mit Hörnern, Klarinetten und Oboen verleihen den Stücken einen besonderen Farbenreichtum.
Mit einer eigenen Konzertreihe wird sich das La Folia Barockorchester ab der Saison 2010/11 in Mannheim präsentieren. Dabei arbeiten sie mit international renommierten Künstlern wie Maurice Steger, Jens Peter Maintz, Ramón Ortega Quero und Reinhold Friedrich zusammen.
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