Ann-Beth Solvang wurde in Farsund, Norwegen, geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Staatlichen Norwegischen Opernhochschule in Oslo, wo sie im Juni 2004 ihr Examen ablegte. Anne Nyborg war ihre Gesangslehrerin.
Sie hat bereits verschiedene Opernpartien interpretiert, unter anderem Mercédès in Bizets »Carmen« mit der Norwegischen Nationaloper Oslo, Ernesto in »Il mondo della luna« von Haydn, Unulfo in »Rodelinda« von Händel mit dem Dirigenten Attillio Cremonesi und dem Baseler Barockorchester sowie Argene in »L`Olimpiade« von Pergolesi mit dem Dirigenten Alessandro De Marchi am ”Festspiele der alten Musik” in Innsbruck august 2010. Als Blumenmädchen im »Parsifal« gastierte Ann-Beth Solvang 2007 wiederholt unter Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper München. Sie hat auch die Partie der „Miss Betty“ in der Premiere/Uraufürung von Le Ball von Oskar Strasnoy in Hamburgische Staatsoper in März 2010 gesungen.
Im Juni 2004 war sie Semifinalistin des Internationen Gesangswettbewerbs Belvedere in Wien und im Mai 2005
gewann sie den 2. Preis beim Queen Sonja Competition in Trondheim. 2007 erhielt sie den hoch dotierten ShellPrize.
In Meisterkursen hatte Ann-Beth Solvang Gelegenheit, mit namhaften Künstlern wie Ann Murray, Grace Bumbry, Elisabeth Söderström, Ian Partridge und Elizabeth Connell zu arbeiten.
Seit 2003 zieht sie als Mitbegründerin der erfolgreichen Reihe »Opera in the Barn«im Sommer durch Norwegen und bringt Opernliteratur auf höchst unterhaltsame Weise und dabei erstklassigem Niveau in Orte, in denen keine Opernhäuser existieren.
Hierbei schuf sie sich die Möglichkeit, in Opernszenen Partien wie Cherubino, Annio, Hänsel, Komponist, Carmen und Dorabella zu erarbeiten.
In der Spielzeit 2006/07 bis 2007/08 war Ann-Beth Solvang Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2008/09 gehört Ann-Beth zum Ensemble der Staatsoper Hamburg. Hier singt sie Rollen als Hänsel, Mercedes, Cherubino, Flosshilde in Rheingold und Götterdämmerung, Bersi in Andrea Chenier, Diana in La Calisto, Suzuki in Madama Butterfly u.a.
Sie musizierte unter der Leitung von u.a. Simone Young, Kent Nagano, Attillio Cremonesi, Will Humburg, Alfred Eschwe, Peter Schneider, Alessandro De Marchi und Michael Schønwandt.
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Die Sopranistin stammt aus Litauen, wo sie zwischen 1997 und 2005 an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Kaunas Gesang studierte. Ein „Erasmus“-Stipendium führte die junge Sängerin 2003 an die „Felix Mendelssohn Bartholdy“-Hochschule für Musik in Leipzig. Zwischen 2005 und 2007 war die Sopranistin Mitglied des Opernstudios des Opernhauses Zürich. 2008 wurde sie ins Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper engagiert, wo sie u. a. als Hebe und Phani („Les indes galantes“), Pamina und Papagena („Die Zauberflöte“), Zerlina („Don Giovanni“), Adina („L’elisir d’amore“), Sandmännchen und Gretel („Hänsel und Gretel“), Micaëla („Carmen“), Wellgunde und Freia („Das Rheingold“) sowie als Helmwige („Walküre“) zu erleben war. Konzert-Engagements führten sie u. a. in die Tonhalle Zürich, in die Laeizhalle Hamburg sowie zum finnischen „Georgiev Festival“ nach Mikkeli. Seit Mai 2011 ist sie festes Ensemble-Mitglied des Staatstheaters Mainz.