Alessandro Codeluppi hat sehr früh mit dem Studium der Musik begonnen und hat das Klavierstudium mit dem Gesangstudium verbunden. Das Gesangstudium erfolgte unter dem berühmten Tenor Carlo Bergonzi.
Er hat zwei Jahre lang die Gesangakademien, die von Bergonzi in Busseto und in Siena geleitet wurden, besucht und das entsprechende Diplom erworben und ein Stipendium bekommen.
Während des Gesangstudiums hat er im Jahr 1997 in Politikwissenschaften promoviert und hat sich dem Studium von verschiedenen Fremdsprachen (Französisch, Englisch, Deutsch und Ungarisch) gewidmet.
Im Jahr 1998 hat er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb "Tito Schipa" in Lecce erworben und im folgenden Jahr den Preis des Opernvereins "G. Verdi" in Reggio Emilia im internationalen Wettbewerb "G. Masini" erhalten.
Es folgten internationale Engagements in typischen Rollen des Belcanto (besonders Mozart, Rossini und Donizetti).
1999 hat er in den Aufführungen von "Nina, ossia la pazza per amore" von Paisiello in der Mailaender Scala unter der musikalischen Leitung von R. Muti und O. Dantone gesungen.
Viele Jahre lang war er der tragende Tenor der "Belcanto Festspiele" in Dordrecht (Holland), wo er viele Opern gesungen hat, u.a. "Il barbiere di Seviglia" von Rossini unter der Leitung von G. Carella, "Don Procopio" von Bizet unter der Leitung von M. De Bernard und "L'impresario in angustie" von Cimarosa unter der Leitung von Fabio Maestri.
Er hat in verschiedenen Spielzeiten an den "Rossini-Festspielen" in Pesaro (ROF) in Italien und in Bad Wildbad (Rossini in Wildbad) in Deutschland teilgenommen. Hier hat die Aufnahme auf CD von "La pietra del paragone" unter der Leitung von A. De Marchi stattgefunden.
Er hat in verschiedenen Spielzeiten bei den Festspielen im Itriatal von Martina Franca (Italien) gesungen. Unter den Opern, die hier gesungen und auf CD aufgenommen wurden, befinden sich: "Robert le diable" (Raimbaut) von Meyerbeer, unter der Leitung von R. Palumbo, "Pietro il Grande" (Carlo) von Donizetti unter der Leitung von M. Berdondini.
Unter den Plattenaufnahmen sind zu erwähnen auch die Oper "Il signor Bruschino" (Florville) von Rossini, unter der Leitung von C. Desderi nach einer Serie von Aufführungen in der Opéra Comique in Paris und im Konzerthaus in Wien.
Alle Aufnahmen haben bei der Kritik einen grossen Widerhall gefunden.
Im Laufe von sechs Spielzeiten war er tragender Tenor am Nationaltheater in Pécs. Hier hat er in vielen Opern gesungen, unter denen "Die Zauberflöte", "Die Fledermaus", "La Traviata", "Die Lustigen Weiber" von Windsor sich befinden.
Im Theater von Debrecen hat er in der stark beanspruchenden Rolle des Amenofis im "Mosé in Egitto" von Rossini unter der Leitung von B. Koesar gesungen.
2011 hat er mit Erfolg am Opera Haus in Budapest in der Rolle des Ernesto in der Oper "Don Pasquale" von Donizetti debütiert.
Intensiv hat er auch die Konzerttätigkeit gepflegt, deren Repertoire vom siebzehnten bis zum zwanzigstem Jahrhundert (Schuetz, J.S. Bach, Mozart, Haydn, Schubert, Beethoven, Lickl, Liszt, Kodaly, Weil, Verdi, Tosti ….) reicht.
Wichtig ist die Teilnahme als Solo-Tenor in der Chorfantasie Op. 80 von Beethoven, die von R. Muti am Teatro alla Scala im Mailand dirigiert wurde.
Alessandro Codeluppi hat seit kurzem die "Johannes-Passion" von J.S. Bach ins Repertoire aufgenommen und hat im Konzert die Rollen des Evangelista und des Tenors mit dem Ensemble Bach Collegium Stuttgart und den Chor der Gaechingen Kantorei unter der Leitung von F. Krieger interpretiert. Das Konzert hat in der Kirche San Giovanni in Laterano (Rom) stattgefunden.
Die Rollen, die seinem vokalen Charakter sehr entsprechen und beim Publikum und bei der Kritik besonders beliebt sind, sind der Ferrando aus "Così fan tutte", der Ernesto aus "Don Pasquale", der Nemorino aus "Elisir d'amore" und der Werther in der gleichnamigen Oper von Massenet.
2011-2012 Please do not use older versions of this biography. For any modifications, please contact a r t e s y s t e m.