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Goldfeld-Schmidt-Nebolsin Trio

    Denis Goldfeld, Violine

    Denis Goldfeld wurde 1974 in einer Musikerfamilie in Ufa in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Den ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren bei seinem Großvater Boris Goldfeld. Drei Jahre später wurde er in die Musikschule für besonders begabte Kinder in Cheliabinsk als Schüler von Juri Volgin aufgenommen. Mit 11 Jahren gewann er den Großen Preis beim Nationalen Russischen Violinwettbewerb.1989 beendete er die Musikschule mit Auszeichnung. Denis Goldfeld wurde 1990 Schüler von Prof. Zachar Bron an der Musikhochschule Lübeck. Heute gehört der 1. Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe zur Elite der Musiker seiner Generation und tritt weltweit auf, darunter in der Carnegie Weill Recital Hall in New York, und ist Gast bedeutender Festivals, wie Schleswig-Holstein, Colmar, Biarritz, Musiksommer Tours in Frankreich, Rheingau Musikfestival.

    Als Solist musizierte er u.a. mit der Moskauer Philharmonie unter Wassili Sinaiski, dem Sinfonieorchester St. Petersburg unter Alexander Dmitriev, den Moskauer Solisten unter Yuri Bashmet, der Jenaer Philharmonie unter Andrey Boreyko, dem Münchener Kammerorchester unter Christoph Poppen, dem MDR Symphonieorchester unter Bruno Weil, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Laurence Renes, dem Orchestre National de Bordeaux, dem Singapur Symphony Orchestra unter Okko Kamu und Lan Shui.

    Die Zusammenarbeit mit Isaac Stern in den Jahren 1995-98 war von besonderer Bedeutung für seine weitere musikalische Entwicklung. Im Oktober 1988 erschien die erste CD-Aufnahme Denis Goldfelds mit seinem Bruder Vadim mit Werken von Mozart, Schubert und Brahms bei Sony Classical, über die Isaac Stern sagte: "Denis und Vadim Goldfeld... eine große Verheißung für die Zukunft".

    Sein Berlin-Debüt gab Denis Goldfeld im Januar 1999 mit dem Deutschen Symphonie-Orchester im Konzerthaus Berlin. Das Konzert wurde live von DeutschlandRadio übertragen.

    Wiederholt gastierten Denis Goldfeld und sein Bruder Vadim Goldfeld (Klavier) als Duo Violine/Klavier in  bedeutenden Musikzentren in aller Welt auf,, darunter im Concertgebouw Amsterdam, in Rotterdam, in Paris im Theatre du Chatelet, dem Musée d'Orsey und bei der Unesco, in Marseille, Avignon, Genf, Luxemburg, New York und Tokio sowie bei zahlreichen Festivals in Europa und Amerika.

    Denis Goldfeld ist künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Hasselburger Frühling.


    Wolfgang E. Schmidt, Violoncello

    Wolfgang Emanuel Schmidt konnte schon während seines Studiums bei David Geringas und Aldo Parisot bei zahlreichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: So verlieh ihm beim Internationalen Rostropovitch-Wettbewerb die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovitch den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik. Zudem gewann er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und den 1. Preis beim International Australasian Cello Competition in Neuseeland. Er ist Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau sowie des International Leonard Rose Cello Competition in den USA.

    Seitdem konzertierte Wolfgang Emanuel Schmidt in Europa, Russland und den USA als Solist mit renommiertesten Orchestern, wie u.a. dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Radiophilharmonie des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Orchestre Philharmonique de Radio France , den Baltimore und Houston Symphony Orchestras sowie dem Saint Paul Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos, Hugh Wolff, Jiri Belohlavek, Vassili Sinaiski, Gerd Albrecht und Andrey Boreyko.

    Ebenso ist er gern gesehener Gast bei zahlreichen internationalen Festivals u.a. beim Schleswig-Holstein Musikfestival, wo er zusammen mit Christoph Eschenbach konzertierte.

    Intensiv widmet sich Wolfgang Emanuel Schmidt auch der Kammermusik, wo er mit bedeutenden Künstlern wie Lang Lang, Emanuel Ax, Gil Shaham, Nikolaj Znaider, Leonidas Kavakos und Edgar Meyer auftrat. Zudem ist er Mitglied der Chamber Music Society of Lincoln Center in New York.

    Konzerte führten ihn in die Berliner Philharmonie, in die Alte Oper Frankfurt, in die Philharmonie am Gasteig und den Herkulessaal München, ins Kennedy Center Washington, die Alice Tully Hall New York, die Wigmore Hall London, Prags Rudolfinum sowie Tokyos Suntory Hall. Zukünftige Highlights beinhalten sein Debüt beim Gewandhausorchester Leipzig unter Charles Dutoit sowie Konzertreisen nach Korea, Japan und in die USA.

    Bei Sony Classical erschien seine CD "French Impressions 2001 und die von der Presse hochgelobte Einspielung der Cellokonzerte von Sergei Prokofiev 2004. Capriccio veröffentlichte seine Einspielung von Blochs "Voice in the Wilderness" mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

    Wolfgang Emanuel Schmidt lehrt als Professor an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden sowie als Gastprofessor an der Universität der Künste in Berlin.


    Eldar Nebolsin, Klavier


    Eldar Nebolsin wurde 1974 in Tashkent (Usbekistan) geboren. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Natalia Wasinkina und mit zwölf Jahren gewann er den 1.Preis beim "Young Russian Pianists" Wettbewerb. Zwei Jahre später erhielt er den 1. Preis des "Radio Prag Concertino" Wettbewerbs.

    Nach seinem triumphalen Erfolg beim 11.Internationalen Klavierwettbewerb Santander 1992 begann seine internationale Karriere.

    Inzwischen hat Eldar Nebolsin bei so bedeutenden Orchestern wie dem New York Philharmonic Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Orchestre de Paris, dem Kammerorchester Berlin, dem Orchestre de Capitole de Toulouse, dem Dänischen Rundfunksinfonieorchester sowie dem St. Louis Symphony Orchestra mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos, Vladimir Ashkenazy, Yakov Kreizberg, Leonard Slatkin, Hans Vonk, Yuri Temirkanov und Riccardo Chailly gespielt.

    Zu seinen CD-Veröffentlichungen bei DECCA zählt auch die Einspielung von Chopins Klavierkonzert e-moll mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Vladimir Ashkenazy.

    In Juni 2005 hat Eldar Nebolsin den 1. Preis beim Sviatoslav Richter Wettbewerb Moskau gewonnen, der in den nächsten Spielzeiten zu zahlreichen Konzerten, u.a. unter der Leitung von Yuri Temirkanov, und Klavierabenden führen wird. Seine nächsten Projekte beinhalten u.a. auch eine CD-Produktion mit Universal Records.

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